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Vorläufer der Pharis Gruppe ist die 1990 gegründete Forschungsstätte „Niedersächsisches Institut für Experimentelle und Klinische Peptid-Forschung GmbH“ (IPF). Diese Initiative des Landes Niedersachsen führte zur Entdeckung von zahlreichen, neuen körpereigenen Peptiden. 2000 wurde IPF privatisiert als Muttergesellschaft „Pharis“ und Tochtergesellschaft IPF PharmaCeuticals GmbH. Das IPF-Konzept bedeutet ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal der Pharis-Gruppe, einer einzigartigen Peptidbank (HF-Bank), humanes Blutfiltrat (HF) zur Identifizierung von körpereigenen Wirkstoffen zu nutzen. 10.000 Liter HF mit über 1 Million Peptide für die Isolation humaner Peptide sind Fundament für zahlreiche internationale Schutzrechtanmeldungen (Patente).
Im Jahre 2000 wurde die initiale Arbeit der angewandten Peptidforschung der IPF intensiviert und die Tochtergesellschaft die Cardiopep Pharma GmbH gegründet. Diese Gesellschaft entwickelt u.a. Urodilatin, ein innovatives Arzneimittel zur intensivmedizinischen Behandlung des akuten Herzversagens.
Heute arbeitet die Pharis Gruppe fokussiert auf Entwicklungen, nämlich Peptide mit dem Potential medizinischer Anwendung als innovative Präparate zur Therapie viraler Infektionen (VIRO Pharmaceuticals GmbH & Co. KG), akutes Herzversagen (Cardiopep Pharma GmbH) und Stoffwechselkrankheiten (Haemopep Pharma GmbH) bereitzustellen.

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